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Melonenbirne – exotisch und schmackhaft

Exotische Pflanzen im Garten sind auch bei Hobbygärtnern immer beliebter. Ein besonders schönes und schmackhaftes Exemplar ist die Melonenbirne.

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Die exotische Pflanze ist auch unter den Namen Birnenmelone, Solanum Muricatum und Pepino bekannt. Allerdings ist neben der Melonenbirne den meisten nur der Begriff Birnenmelone geläufig. Sie besitzt eine einzigartige Fruchtform, die am ehesten als birnenähnlich zu beschreiben ist. Geschmacklich ähnelt sie wirklich einer Mischung aus Melonen und Birnen. Beschreiben lässt sich dieser dennoch schwer, denn er ist wohl einzigartig. Ursprünglich ist die Melonenbirne in Südamerika beheimatet, aber inzwischen ist sie in unseren Breiten auch häufiger zu finden. In Peru, Florida, Chile und Kalifornien wird der Exot inzwischen angebaut und kultiviert.

Melonenbirne – pflanzen & pflegen

Die Melonenbirne ist eine ausdauernde Pflanzenart, die verzweigt wächst. Sie ist in zwei Farbvarianten der Blütenkronblätter erhältlich – lila/weiß und violett/rot. Optisch sind beide Blütenfarben ein absoluter Hingucker, vor allem weil sie sich je nach Temperatur noch farblich verändern. Unter 20 Grad Celsius verfärbt sich die Blüte ins dunkle blau-lila und über 27 Grad Celsius erscheint die Blüte weiß. Die Frucht hingegen ist gelblich-rot, wenn sie reif ist, und hat ein gelblich-oranges Fruchtfleisch.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Sonne und Schatten sind zwei Faktoren welche die Melonenbirne beide benötigt. Deshalb sollte der Standort in der Sonne liegen, aber auch ein paar Stunden Schatten aufweisen. Ideal ist ein Platz auf dem Balkon, weil sich dort meist Sonne und Schatten abwechseln. Bekommt die Melonenbirne nicht ausreichend Sonne, reifen ihre Früchte nicht richtig heran und erhalten nicht ihr typisches süßliches Aroma.

Pflanzenabstand – etwa 50 cm

pflanzabstand Wer gleich mehrere Pflanzen des Exoten in seinem Garten haben möchte, sollte für die Anpflanzung einen Mindestabstand von 50 Zentimetern einplanen. Nur so besitzt die Melonenbirne ausreichend Platz, um sich zu entfalten. In einem Kübel sollte sich nur eine Pflanze der Birnenmelone befinden, damit sie ausreichend Nährstoffe bekommt.

Wuchshöhe – etwa 1 Meter

wuchshoehe Mit einer guten Pflege wird die außergewöhnliche Pflanze bis zu einem Meter hoch. Dazu benötigt sie nicht nur eine optimale Pflege und den richtigen Standort, sondern auch ausreichend Platz, um im Erdreich ihre Wurzeln zu entfalten. Sind die drei Punkte erfüllt, gedeiht die Melonenbirne prächtig.

Blütezeit – Juni bis Oktober

bluetezeit In der Zeit von Juni bis Oktober bekommt die Melonenbirne immer wieder neue Blüten. Sie erstrahlen in den schönsten Farben und wechseln diese je nach Außentemperatur, was wirklich einmalig ist. Über 27 Grad Celsius leuchten die Blütenblätter in einem dunklen lila-blau, während sie bei unter 20 Grad Celsius komplett weiß sind.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Im Grunde genommen benötigt die Melonenbirne nur einen geringen Pflegeaufwand. Sie wächstfast von alleine und benötigt nur ausreichend Sonne, Schatten und Wasser. Deshalb ist diese exotische Pflanze auch für Menschen geeignet, die sich nicht so mit der Gartenpflege auskennen. Sie können sich genauso wie passionierte Hobbygärtner am Ende über leckere Früchte freuen.

Wasserbedarf – mittel bis hoch

waesserung Genauso wie andere exotische Fruchtpflanzen benötigt die Melonenbirne auch genügend Wasser, um gut zu gedeihen. Ihr Wasserbedarf ist als mittel bis hoch einzustufen, weshalb es unbedingt notwendig ist, sie regelmäßig zu wässern. Staunässe darf aber in keinem Fall vorkommen, denn ansonsten sterben die Wurzeln ab. Wer die Melonenbirne in einem Kübel kultiviert sollte unten ein paar Löcher hineinbohren oder ein Modell mit Löchern wählen, damit überflüssiges Wasser in der Erde jederzeit abfließen kann.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Bekommt die Melonenbirne genug Sonne und Wasser kann sich der Gärtner mehrere Jahre an ihren schönen Blüten und den gutschmeckenden Früchten erfreuen. Jedes Jahr entwickelt die exotische Pflanze neue Blüten, aus denn später die süßlichen Früchte entstehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Melonenbirne im Kübel oder im Garten kultiviert wird.

Melonenbirne überwintern

winterhart Nachdem die Melonenbirne eine exotische Pflanze ist, die wesentlich wärmere Temperaturen gewohnt ist, übersteht sie den Frost in unseren Breitengraden nicht ohne Schutz. Sie ist sozusagen nicht ohne Einschränkungen winterhart. Spätestens im September muss die Melonenbirne ins Haus oder in die Wohnung. Trägt sie noch Früchte, reifen diese auch im warmen Winterquartier noch nach. Ideal sind Räume, die eine kontinuierliche Temperatur von fünf bis zehn Grad haben. Auch im Winter benötigt die Birnenmelone regelmäßig Wasser. Erst wenn die Temperaturen im Freien wieder konstant, also tagsüber und nachts, über zehn Grad liegen, kann die Pflanze wieder nach draußen. Wer die Melonenbirne im Garten ausgepflanzt hat, muss sie dort genügend vor kalten Temperaturen schützen. Dazu gehört unter anderem ein Abdecken der Erde mit Laub und Zweigen und ein Abdecken der Pflanze mit einem ausreichend dicken Vlies.

Erntezeit – Juni bis Oktober

erntezeit In der Zeit von Juni bis Oktober bildet die Melonenbirne ihre wohlschmeckenden Früchte aus. Sie sind dann zu ernten, wenn sie sich leicht vom Stiel lösen lassen. Zum Verzehr einfach die Frucht der Melonenbirne aufschneiden und von innen aushöhlen. Sie schmeckt, wenn sie vollkommen reif ist, aromatisch und süß.

Vermehrung der Melonenbirne

Lediglich durch Setzlinge oder Damen lässt sich die Melonenbirne vermehren. Beides ist natürlich im Gartenfachhandel erhältlich. Wer aus der eigenen Pflanze Setzlinge ziehen möchte, muss zehn Zentimeter lange Stränge abschneiden und diese ins Wasser stellen. Hat der Setzling ausreichend Wurzeln gebildet, lässt er sich ohne Probleme in einen Topf umsetzen.

Düngen und Pflanzsubstrat

Die Melonenbirne benötigt ausreichend Nährstoffe um gut zu gedeihen und Früchte auszubringen. Flüssigdünger ist ideal für die Pflanze mit mittlerem bis hohem Wasserbedarf. Dieser sollte ausreichend Stickstoff enthalten, den die Pepino für ihr Wachstum benötigt.

Krankheiten und Schädlinge

Gegen Krankheiten und Schädlingsbefall ist auch die Melonenbirne leider nicht gefeit. Am häufigsten erkrankt die exotische Pflanze an Wurzelfäulnis, die aufgrund von Staunässe entsteht. Wer hier darauf achtet, dass das überflüssige Wasser im Topf der Melonenbirne abfließen kann, braucht sich wegen dieser Krankheit keine Sorgen zu machen.
 
Anders sieht es bei Fliegen oder Kartoffelkäfern aus. Für sie ist die Melonenbirne wohl sehr schmackhaft. Fraßspuren zeigen hier auf einen Befall hin. Der Kartoffelkäfer lässt sich einfach von Hand entfernen, bei Fliegenlarven hilft nur ein entsprechendes Schädlingsbekämpfungsmittel. Dieses lässt sich auch bei einem massiven Befall mit Kartoffelkäfern einsetzen.
 
Läuse kommen bei der Melonenbirne auch noch relativ häufig vor. Ist der Befall noch gering, lassen sich diese leicht mit Wasser von der Pflanze abspülen. Wichtig ist dabei darauf zu achten, ob auch die umstehenden Pflanzen befallen sind. Liegt ein ausgedehnter Befall vor, helfen chemische Mittel aus dem Fachhandel.